Kölner Wirtschaftspolitische Dialog: “Breitband für Alle – aber wer zahlt?”

Veranstalter: Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln und Otto Wolff Stiftung

Referenten: Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des Zenrums für Europäische Wirtschaftsforschung und
Vorsitzender der Monopolkommission und
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW:


Der 15. Kölner wirtschaftpolitische Dialog ist dem Thema “Breitband für Alle – aber wer zahlt?“ gewidmet. Dabei sollen insbesondere die Fragen im Mittelpunkt stehen, vor welche Herausforderungen der Ausbau glasfaserbasierter Breitbandnetze die Regulierungspraxis stellt und wie diesen begegnet werden sollte. Wie können Anreize gesetzt werden, in die Modernisierung der Netzinfrastruktur zu investieren? Wie kann gleichzeitig eine ausreichende Wettbewerbsintensität gewährleistet werden? Diese und weitere Fragen werden Gegenstand der Diskussion sein.

Kölner Wirtschaftpolitischer Dialog: “Bedeutet die Digitalisierung den Niedergang des Qualitätsjournalismus?”

Veranstalter: Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln und Otto Wolff Stiftung Referenten: Prof. Dr. Johannes Münster, Universität zu Köln und Ulric Papendick, Geschäftsführender Direktor der Kölner Journalistenschule

Der 14. Kölner wirtschaftspolitische Dialog ist dem Thema “Bedeutet die Digitalisierung den Niedergang des Qualitätsjournalismus?“ gewidmet. Was bedeutet es für den Journalismus, wenn die Verbreitung journalistischer Erzeugnisse immer günstiger wird? Welche Implikationen hat dies für den Wettbewerb zwischen ihren Anbietern? Welche Anreize gibt es, weiterhin hochwertigen Journalismus anzubieten? Gibt es eine Notwendigkeit, regulierend einzugreifen? Diese und weitere Fragen werden Gegenstand der Diskussion sein.

Ringvorlesung TTIP: Trump und Treibhausgase: Zukunftsperspektiven des globalen Handels

Veranstalter: Studierendeninitiative Oikos der Universität zu Köln

Bei internationalem Handel geht es nicht nur um Effizienz und Verteilungsfragen. Er hat soziale Auswirkungen, ökologische und kulturelle. Ob wir in einer Welt des Freihandels leben oder ob protektionistische Maßnahmen den Handel beschränken, geht uns alle an. Daher wollen wir es in dieser Ringvorlesung gemeinsam auf einer pluralen Ebene diskutieren. Wir werden sowohl die Weltwirtschaft als Ganzes, als auch Detailfragen betrachten und diese mit Beispielen aus der Praxis veranschaulichen. Der weltweite Handel hat enormen Einfluss auf unser Zusammenleben in der globalisierten Welt. Dennoch bleiben viele drängende Fragen zu diesem Thema selbst in einem VWL-Studium undiskutiert: Nutzt Freihandel der ganzen Gesellschaft oder produziert er auch Verlierer? Welche Vor- und Nachteile hat protektionistische Politik? Kann Handel helfen, das Klima zu schützen oder ist die Globalisierung Teil des Problems? Welche Regeln braucht eine liberalisierte Wirtschaft, um Steuerwettbewerb oder Sozialdumping einzuschränken? Destabilisiert die wirtschaftliche Globalisierung Demokratien oder ist sie im Gegenteil ein Garant für Frieden? Und stimmt es, wenn Globalisierungsgegner von Kulturzerstörung durch Freihandel sprechen? Wichtig ist uns, eine ausgewogene Mischung an Positionen zu präsentieren, die Freihandel nicht einseitig negativ oder positiv betrachtet, sondern einen differenzierten Überblick schafft. Wir wollen dazu beitragen, dass Studierende ihr Wissen zu globalem Handel anwenden, hinterfragen und erweitern. So möchten wir Diskussionen anstoßen und zum Austausch mit anderen Disziplinen anregen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für wirtschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Themen interessieren. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Übertragung der Online-Ringvorlesung: “Utopie oder Dystopie”

In sechst Veranstaltungen greifen Vertreter*innen mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen das Thema auf und beleuchten es aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Besondere: Die Vorträge werden jeweils per Videokonferenz von der Heimatuniversität des/der Vortragenden in die Räumlichkeiten aller anderen beteiligten Einrichtungen übertragen. Die Aufzeichnungen der Vorträge werden darüber hinaus einem breiteren Publikum auch zeit- und ortsunabhängig über das Internet zur Verfügung gestellt.

Ringvorlesung – Utopia – Zukunft neu denken

Der Wunsch nach einer perfekten Welt ist nicht neu – und heute doch brandaktuell. Denn in Zeiten von politischen, ökonomischen und militärischen Krisen drängen sich grundlegende gesellschaftliche Fragen auf: Wie soll sich das Verhältnis der Menschen untereinander und zur Natur vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen gestalten? Was müsste der Mensch zu einer idealen Gesellschaft beitragen und wie könnte er Verantwortung für die Welt von (Über-)Morgen zeigen?
Diese und weitere Fragen werden ExpertInnen aus interdisziplinärer Sicht darstellen und im Plenum diskutieren. Im Gegensatz zur massenhaften (medialen) Präsentation zukünftiger Schreckensszenarien fokussiert diese Ringvorlesung positive Gestaltungsmodelle für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das Begleitseminar gibt Studierenden zusätzlich die Möglichkeit sich reflektierend mit dem Thema Utopien auseinander zu setzen.

17.04.2018 Welche menschlichen Bedürfnisse verkörpern die Utopien und welche nehmen sie nicht zur Kenntnis? (Àgnes Heller/ ungarische Philosophin/ Holocaust Zeitzeugin )

08.05.2018 Religion und Utopie – Vorstellungen vom verheißenen Heil (Dr. Eugen Drewermann/ Theologe/ Publizist)

05.06.2018 Völlig utopisch?! Von unglaublichen Träumen, die Wirklichkeit wurden (Marc Engelhardt/ Autor/ Korrespondent bei den Vereinten Nationen)

19.06.2018 Möglichkeitsdenken: Utopien und Dystopien der Gegenwart (Professor (em.) Dr. Wilhelm Voßkamp/ Universität zu Köln/ Neuere deutsche Literaturwissenschaft)

03.07.2018 Thomas Morus – ein Staatsmann erfindet Utopia (Professor Dr. Dr. h.c. Otfried Höffe/ Eberhard Karls Universität Tübingen/ Philosophische Fakultät)