AK5 Lyrik und Drama in musikalischer Interpretation durch die Zeiten

When:
7. December 2017 @ 15:45 – 17:15 Europe/Berlin Timezone
2017-12-07T15:45:00+01:00
2017-12-07T17:15:00+01:00
Where:
Hörsaal XIII, Hauptgebäude
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln
Germany
Leitung: Prof. Dr. Ute Büchter-Römer

geänderte Anfangszeit: 15:45h statt 16:00h !!!

“Wozzeck” irrt durch das Feld, Alban Berg schafft eine Text aufsaugende musikalische Umsetzung in seiner Oper „Wozzeck“ nach dem Fragment „Woyzeck“ von Georg Büchner. In der zeitgenössischen Musik sind Dramen wesentliche „Vorlagen“ für die Libretti der Musiktheaterwerke, u.a. für „Lulu“ von Alban Berg, „Die Soldaten“ von B.A. Zimmermann; „Lear“ von Aribert Reimann, „Salome“ von Richard Strauss. Im 19. Jahrhundert sind die Verknüpfungen der Literatur mit der Musik oder der Musik mit der Literatur fast unüberschaubar. Die Lyrik Goethes, Heines und Eichendorffs ndet sich in den Liedern Schuberts, Schumanns, Brahms, Mendelssohn. Der „Faust“ Goethes ndet in der Faust-Sinfonie von Franz Liszt seine „Verklanglichung“, auch haben sich französische Komponisten dem Goetheschen Werk zugewandt, dem „Faust“ wie dem „Werther“. Schiller und Shakespeare inspirierten Giuseppe Verdi der sowohl „Don Carlos“ wie die „Räuber“ und „Othello“ in musikalische Szene setzte.

Wie haben die Komponisten die Texte, die Dramen, Romane und Gedichte durch Musik „interpretiert“? Welche Schwerpunkte setzten sie durch die Musik? Welche musikalischen Mittel verwendeten sie? Sind ihre Interpretationen andere als die der Literaturwissenschaft? Das Seminar geht den Verbindungen der Literatur mit der Musik auf unterschiedlichen Wegen nach