907 Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen. Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

When:
23. November 2017 @ 10:45 – 12:15 Europe/Berlin Timezone
2017-11-23T10:45:00+01:00
2017-11-23T12:15:00+01:00
Where:
Foyer der Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Cost:
6,00 + 4,50
Contact:
Frau Stephanie Wiedemann
02204 / 993520
Völlig verschimmelt fanden die Restauratoren das Gemälde „Waterloo Bridge“ (1903) von Claude Monet vor fünf Jahren im Salzburger Haus von Cornelius Gurlitt vor. Nun wird das blassblaue Gemälde als eines von 255 Kunstwerken aus dem spektakulären Kunstfundus Gurlitt in dieser Ausstellung gezeigt. Der millionenteure Monet steht exemplarisch dafür, welche Probleme Forscher bei der Klärung der Herkunft der über 1500 Werke aus dem Gurlitt-Fund haben. Denn Teile der Sammlung stehen unter NS- Raubkunst-Verdacht…. Im Fall Gurlitt sind noch viele Fragen offen. Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebettete Präsentation basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellt das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“, die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden und auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden hier die Schicksale der verfolgten – meist jüdischen – Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Es sind noch Plätze frei, (nach Anmelde-Termin bei der Kontaktperson melden)