Apr
24
Tue
USB-Einführung I: Rundgang und kurze Einführung in die Nutzung des Online-Katalogs der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) für Anfänger/innen @ Eingangshalle der USB
Apr 24 @ 09:00 – 10:00

Einführung in die Katalogrecherche.
Hinweis: Der Kurs wird am 25. April 2018 fortgesetzt mit der USB Einführung II.

Apr
25
Wed
USB-Einführung II: Von der Literaturliste zum Buch in der Hand. Einführung in die Literaturrecherche im Online-Katalog der USB Köln (mit praktischen Übungen) @ Eingangshalle der USB
Apr 25 @ 10:30 – 12:00

Einführung in die Katalogrecherche. Mit praktischen Übungen.

Jun
15
Fri
Kompaktveranstaltung: “Lebensqualität im Alter” @ Hörsaal XVIIa, Hauptgebäude
Jun 15 @ 14:00 – 18:00
Anmeldung erforderlich 0221-4706298

Am Freitag 15. Juni 2018 von 14:00h-18:00h
Am Samstag 16.Juni 2018 von 10:00h-13:00h und 14:h-17:00h


Leitung: Prof. Dr. Jochen Brandtstädter
Diese Veranstaltung ist vom fgs finanziert.
Bei Feststellungen zu individuellem Wohlbefinden und persönlicher Lebensqualität hat wohl die betroffene Person selbst das letzte Wort. Allerdings beruhen diesbezügliche Selbstauskünfte auf Wahrnehmungen und Erinnerungen, die momentan kognitiv präsent sind; nicht zuletzt ist die Selbstzuschrei- bung von Wohlbefinden und Zufriedenheit wesentlich von sozial geteilten Vorstellungen abhängig, was man z.B. als Angehöriger einer bestimmten Altersgruppe von seinem Leben „vernünftigerweise“ wünschen oder erwarten kann. Infolge von Gewohnheitsbildungen, Vergleichsprozessen und insbesondere Anspruchssetzungen können sich Urteilsanker verschieben; hieraus erklärt sich auch der Umstand, dass soziale Indikatoren wie z.B. Einkommen, Bildungsgrad usw. nur in schwacher Beziehung zu Maßen subjektiver Lebensqualität stehen. Man spricht in diesen Zusammenhängen gelegentlich auch von einem „Zufriedenheitsparadox“ – gemeint ist der Umstand, dass subjektives Wohlbefinden sich oft auch unter äußerlich ungünstigen Lebensumständen zeigt. Mit einem solchen Zufriedenheitsparadox haben wir es offenbar auch im Hinblick auf den Befund zu tun, dass es trotz gesundheitlicher und sozialer Einschränkungen im höheren Alter zu keinen deutlichen Einbußen in Lebenszufriedenheit und subjektiver Lebensqualität kommt. Welche Faktoren tragen dazu bei, auch im höheren Alter bzw. bei schwindender Lebenszeit eine positive Selbst- und Lebensperspektive zu bewahren? Ein umfassender Erklärungs- ansatz zu Themen von Wohlbefinden und gelingender Entwicklung muss neben Aspekten effizienter Zielverfolgung offenbar auch Prozesse der Anpassung persönlicher Ziele und Sinnperspektiven an die Veränderung von Handlungs- und Leistungsmöglichkeiten im Lebenslauf berücksichtigen. Lebensqualität im Alter hängt offenbar wesentlich damit zu- sammen, mit der eigenen Lebensgeschichte auch in solchen Aspekten seinen „Frieden“ zu machen, wo sie nicht entsprechend eigener Wünsche und Ziele verlaufen ist; hier gelangen schließlich auch Fragen von Weisheit und Gelassenheit in den Blick.

Zu diesem Themenkomplex sollen u.a. folgende Fragen erörtert werden:
– Begriffliche Vorüberlegungen (Glück,Wohlbefinden, Zufriedenheit, „Lebenskunst“…)
– Bedingungen und Korrelate des Wohlbefindens (soziodemographische Merkmale, Per- sönlichkeit und Wohlbefinden…)
– Gefühle und Emotionen (Reue, Sehnsucht, Gelassenheit…) -RessourcenundBewältigungsformenimAlter (z.B.KompensationvonVerlusten,Ablösung von blockierten Zielen, Anspruchsanpassungen…)
– Sinn und Sinnfindung (Sinnfindung als Ressource und Kompetenz, Quellen von Sinn im Lebenslauf…)
– Mortalität, Moralität und Weisheit (Lebenszeitreserven und Sinnperspektiven, Weisheit und Endlichkeit…)
Jun
16
Sat
Kompaktveranstaltung: “Lebensqualität im Alter” @ Hörsaal XVIIa, Hauptgebäude
Jun 16 @ 14:00 – 18:00
Anmeldung erforderlich 0221-4706298

Am Freitag 15. Juni 2018 von 14:00h-18:00h
Am Samstag 16.Juni 2018 von 10:00h-13:00h und 14:h-17:00h


Leitung: Prof. Dr. Jochen Brandtstädter
Diese Veranstaltung ist vom fgs finanziert.
Bei Feststellungen zu individuellem Wohlbefinden und persönlicher Lebensqualität hat wohl die betroffene Person selbst das letzte Wort. Allerdings beruhen diesbezügliche Selbstauskünfte auf Wahrnehmungen und Erinnerungen, die momentan kognitiv präsent sind; nicht zuletzt ist die Selbstzuschrei- bung von Wohlbefinden und Zufriedenheit wesentlich von sozial geteilten Vorstellungen abhängig, was man z.B. als Angehöriger einer bestimmten Altersgruppe von seinem Leben „vernünftigerweise“ wünschen oder erwarten kann. Infolge von Gewohnheitsbildungen, Vergleichsprozessen und insbesondere Anspruchssetzungen können sich Urteilsanker verschieben; hieraus erklärt sich auch der Umstand, dass soziale Indikatoren wie z.B. Einkommen, Bildungsgrad usw. nur in schwacher Beziehung zu Maßen subjektiver Lebensqualität stehen. Man spricht in diesen Zusammenhängen gelegentlich auch von einem „Zufriedenheitsparadox“ – gemeint ist der Umstand, dass subjektives Wohlbefinden sich oft auch unter äußerlich ungünstigen Lebensumständen zeigt. Mit einem solchen Zufriedenheitsparadox haben wir es offenbar auch im Hinblick auf den Befund zu tun, dass es trotz gesundheitlicher und sozialer Einschränkungen im höheren Alter zu keinen deutlichen Einbußen in Lebenszufriedenheit und subjektiver Lebensqualität kommt. Welche Faktoren tragen dazu bei, auch im höheren Alter bzw. bei schwindender Lebenszeit eine positive Selbst- und Lebensperspektive zu bewahren? Ein umfassender Erklärungs- ansatz zu Themen von Wohlbefinden und gelingender Entwicklung muss neben Aspekten effizienter Zielverfolgung offenbar auch Prozesse der Anpassung persönlicher Ziele und Sinnperspektiven an die Veränderung von Handlungs- und Leistungsmöglichkeiten im Lebenslauf berücksichtigen. Lebensqualität im Alter hängt offenbar wesentlich damit zu- sammen, mit der eigenen Lebensgeschichte auch in solchen Aspekten seinen „Frieden“ zu machen, wo sie nicht entsprechend eigener Wünsche und Ziele verlaufen ist; hier gelangen schließlich auch Fragen von Weisheit und Gelassenheit in den Blick.

Zu diesem Themenkomplex sollen u.a. folgende Fragen erörtert werden:
– Begriffliche Vorüberlegungen (Glück,Wohlbefinden, Zufriedenheit, „Lebenskunst“…)
– Bedingungen und Korrelate des Wohlbefindens (soziodemographische Merkmale, Per- sönlichkeit und Wohlbefinden…)
– Gefühle und Emotionen (Reue, Sehnsucht, Gelassenheit…) -RessourcenundBewältigungsformenimAlter (z.B.KompensationvonVerlusten,Ablösung von blockierten Zielen, Anspruchsanpassungen…)
– Sinn und Sinnfindung (Sinnfindung als Ressource und Kompetenz, Quellen von Sinn im Lebenslauf…)
– Mortalität, Moralität und Weisheit (Lebenszeitreserven und Sinnperspektiven, Weisheit und Endlichkeit…)