Nov
4
Sat
903 Arp Museum – Bahnhof Rolandseck mit der Ausstellung: Henry Moore – Vision. Creation. Obsession @ Vorhalle des Museums
Nov 4 @ 10:45 – 12:45
Über diese Ausstellung ist auf der Homepage des Arp-Museums folgendes ausgeführt: Als Patronatsmuseum des Avantgarde-Bildhauers Hans Arp ist das Remagener Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit seinem lichtdurchfluteten Neubau von Star-Architekt Richard Meier ein idealer Ausstellungsort für raumgreifende Skulpturen. 2017 feiert das Museum sein 10jähriges Jubiläum und zeigt zu diesem Anlass einen der bedeutendsten Bildhauer der Moderne: Henry Moore (1898–1986). Auf drei Ausstellungsetagen sowie im Außenraum des Museums erkundet das Arp Museum in Kooperation mit der Henry Moore Foundation das facettenreiche und prägende Schaffen des britischen Ausnahmekünstlers. Am Rhein beginnend zieht sich die Präsentation bis zu 9 Meter breiter und bis zu 3 Meter hoher Großplastiken über den Museumsvorplatz durch den Gebäudekomplex bis hoch in den Neubau auf der Rheinhöhe. Im Zentrum stehen dabei die monumentalen Außenskulpturen Moores, die erstmals auch im Innenraum präsentiert werden. In zwei ergänzenden Präsentationen wird der Blick auf Moores Werk noch erweitert: Im Wechselspiel mit Gemälden und Skulpturen alter Meister aus der Sammlung Rau für UNICEF folgen wir seinem ausgeprägten Interesse an der Kunst der italienischen Gotik. Ein Dialog mit Werken Hans Arps dagegen beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden abstrakten bildhauerischen Positionen, die Maßstäbe setzten für die weitere Entwicklung der modernen Plastik. In Bonn wurde 1979 vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt Henry Moores monumentale Skulptur »Large Two Forms« aufgestellt. Die Ausstellung widmet sich auch der Entstehungsgeschichte dieses Werkes. Durch die politische Berichterstattung war es über viele Jahrzehnte die wohl am häufigsten im Fernsehen gezeigte Skulptur Deutschlands. »Large Two Forms« avancierte so zum künstlerischen Emblem der Bundesrepublik. Von mehreren Besuchen Henry Moores im Bahnhof Rolandseck in den 1970er Jahren zeugen Zeitungsartikel und eine Fotografie, die Henry Moore im historischen Festsaal zeigt. In einmaliger Weise vereint die Ausstellung das, was Henry Moore zu einem der bekanntesten Bildhauer unserer Zeit werden ließ. Sie lädt ein, vor seinen meisterhaften, riesigen Bronzeskulpturen zu staunen, veranschaulicht die kreativen Energiequellen des Künstlers von der italienischen Renaissance bis zu Hans Arp und feiert die unerschöpfliche Wechselwirkung zwischen Architektur und Skulptur, Innen und Außen, Natur und Kunst. Herr Jerome Padilla, Kunsthistoriker, wird uns durch die Ausstellung führen.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Nov
13
Mon
905 Der Aufgabenbereich der Polizei ist durch die zunehmende Komplexität in Fragen von Sicherheit und Gefährdung verstärkt in den Fokus der Wahrnehmung gerückt. Umso interessanter ist es, bei einem Besuch des Polizeipräsidiums Köln den Organisationsaufb @ Vor dem Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln
Nov 13 @ 14:45 – 17:15
Der Aufgabenbereich der Polizei ist durch die zunehmende Komplexität in Fragen von Sicherheit und Gefährdung verstärkt in den Fokus der Wahrnehmung gerückt. Umso interessanter ist es, bei einem Besuch des Polizeipräsidiums Köln den Organisationsaufbau und die Aufgaben der Polizei im Allgemeinen erläutert zu bekommen. Bei einem Rundgang durch das Gebäude gibt es zudem die Möglichkeit, Dienststellen wie die Einsatzleitstelle und den Polizeigewahrsamsdienst zu besuchen. Bitte verzichten Sie auf das Mitführen großer Taschen und/oder gefährlicher Gegenstände. Es ist wichtig, dass alle Besucher „mobil“ sind, da nicht alle Bereiche barrierefrei zu erreichen sind.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Nov
16
Thu
906 Moderner Kirchenbau nach 1945 in Köln, die Spätmoderne und ihr Material: Beton @ Vor der Kirche Christi Geburt in Köln-Mengenich, Görlinger Zentrum 2-4, 50829 Köln
Nov 16 @ 11:45 – 13:15
Im Rahmen der Reihe „Moderne Kirchenbauten in Köln“ sehen wir in Bocklemünd die beiden Sakralbauten Christi Geburt und die Auferstehungskirche von Walter Ruoff. Der Ortsteil Bocklemünd verfügt damit im Görlinger Zentrum über zwei wegweisende Bauten der 1970er Jahre. Als städtebaulicher Gegenpol zum katholischen Gemeindezentrum Christi Geburt angelegt, bildet die evangelische Kirche mit einer Vielzahl von Glasflächen und deren rot gefassten Rahmen einen fast malerischen Kontrapunkt. Beide Kirchen und ihre zeitgenössischen Kontexte werden vor Ort dargestellt. Wie deuten beide Konfessionen Gemeinschaft und Feierraum aus? Alleine die wunderbaren künstlerischen Beiträge von Fritz H. Lauten und Hermann Gottfried lohnen den Besuch, ihre Malerei und Fenster (Ludwig Schaffrath) sind von hoher Prägekraft für die Bauten. Herr Thomas van Nies, M.A., führt uns kenntnisreich durch beide Kirchen.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Nov
23
Thu
907 Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen. Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn @ Foyer der Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Nov 23 @ 10:45 – 12:15
Völlig verschimmelt fanden die Restauratoren das Gemälde „Waterloo Bridge“ (1903) von Claude Monet vor fünf Jahren im Salzburger Haus von Cornelius Gurlitt vor. Nun wird das blassblaue Gemälde als eines von 255 Kunstwerken aus dem spektakulären Kunstfundus Gurlitt in dieser Ausstellung gezeigt. Der millionenteure Monet steht exemplarisch dafür, welche Probleme Forscher bei der Klärung der Herkunft der über 1500 Werke aus dem Gurlitt-Fund haben. Denn Teile der Sammlung stehen unter NS- Raubkunst-Verdacht…. Im Fall Gurlitt sind noch viele Fragen offen. Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebettete Präsentation basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellt das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“, die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden und auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden hier die Schicksale der verfolgten – meist jüdischen – Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Nov
28
Tue
908 Das Severinsviertel – Streiflichter @ Weiße Statue des Hl. Severin an der Severinsbrücke, Spielmannsgasse/Severinstraße, Köln
Nov 28 @ 09:45 – 11:15
Der Weg beginnt an der imposanten Statue des Hl. Severin an der Seite der Kirche St. Johann Baptist. Neben der Geschichte der Kirche, wird uns die heutige Nutzung als Jugendpastorales Zentrum von Köln – CRUX – vorgestellt und wir können einen Blick in die Räumlichkeiten werfen. Die kleine Elendskirche gleich nebenan öffnet dann ihre Türen. Die geistliche Gemeinschaft der Dienerinnen des Evangeliums lebt hier schon seit vielen Jahren. Der Weg führt weiter durch das Severinsviertel zum Rheinauhafen hinunter. Dabei betrachten wir insbesondere die Namen der Straßen und entdecken die Persönlichkeiten der interessanten Frauen, die dahinter stehen. Frau Dr. Martina Langel, Kunsthistorikerin, führt uns auf diesem Spaziergang durch eines der -kölschesten Veedel- der Stadt.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Nov
29
Wed
909 Foto-Kunst im Museum Ludwig – Heinrich Böll und die Fotografie @ Foyer im Museum Ludwig
Nov 29 @ 14:45
Seit dem 24. März 2017 gibt es im Museum Ludwig einen festen Ort, der dauerhaft der Fotografie gewidmet ist. Denn das Museum Ludwig bewahrt eine der europaweit größten und bedeutendsten fotografischen Sammlungen. Und von Anfang an waren es vor allem engagierte Sammler, die zu ihrer Vielfalt und Qualität beitrugen. So konnte seit der Gründung des Museum Ludwig 1976 mit dem Ankauf von Werken der Sammlung L. Fritz Gruber und Renate Gruber ein Grundstein der heutigen Sammlung Fotografie gelegt werden. Eine enge Verbindung zur Universität besteht durch die Forschungsarbeit des Kunsthistorischen Instituts / Lehrstuhl Fotografie mit Prof‘in Dr. Herta Wolf und der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB). Und nicht zuletzt war L. Fritz Gruber und ist Renate Gruber die Schirmherrin des L. Fritz-Gruber Photowettbewerbs der Universität zu Köln. Ganz aktuell widmet sich die Sammlung Fotografie dem 100. Geburtstag von Heinrich Böll und seinem Verhältnis als Schriftsteller zur Fotografie mit der Ausstellung -Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie-. Unter den 35 Exponaten sind nicht nur Bilder, die Böll (1917-1985) zeigen, sondern auch Texte von ihm über die Fotografie. Unter anderem zeigt das Museum erstmals eine Auswahl von Porträts, die der Fotograf Heinz Held von Böll machte. In unserer Führung werden wir sowohl mit der Sammlung vertraut gemacht und haben die Gelegenheit, kurz vor Ende dieser besonderen kleinen Ausstellung zu Heinrich Böll nochmal ein Stück lokale Kulturgeschichte zu entdecken. Außerdem können wir noch in einem Erweiterungsraum erfahren, wie eine Camera obscura – das Urmodell der Kamera funktioniert, und uns vor einer Fototapete in Szene setzen.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Dec
7
Thu
911 Unna: Zentrum für Internationale Lichtkunst @ Universität zu Köln, Nordhof (zwischen Hauptgebäude und WISO-Hochhaus)
Dec 7 @ 08:45
Wenn die Tage kurz und die dunklen Stunden in der Überzahl sind, geht es in die Sammlung des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna in der ehemaligen Lindenbrauerei. Dort, tief unter der Erde erwarten uns Licht-Objekte auf einer Fläche von insgesamt 2.600 Quadratmetern, die eigens für die Räume vor Ort dort geschaffen wurden. Seit Gründung des Zentrums im Jahr 2011 haben dreizehn der international renommiertesten LichtkünstlerInnen eine dauerhafte Installation eingerichtet: Mario Merz, Joseph Kosuth, Mischa Kuball, Rebecca Horn, Christina Kubisch, Keith Sonnier, Jan van Munster, François Morellet, Christian Boltanski, Brigitte Kowanz und Olafur Eliasson. In dieser Form ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst das weltweit erste und einzige Museum, das sich auf die Präsentation von Lichtkunst konzentriert. Dabei stiftet die Begegnung zwischen avantgardistischer Lichtkunst und historischer Bausubstanz eine unverwechselbare Atmosphäre und inszeniert einen spannungsvollen Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft. An-und Rückreise mit dem Universitäts-Bus (Abt.54) Abfahrt 9.00 | Führung um 11.00; (90 ‘) | Mittags-Imbiss-Möglichkeit in der unmittelbaren Umgebung: 13.00 |Rückfahrt um 16.00 Uhr
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
910 Besuch der Kirche St. Severin, Köln @ vor der Kirche St. Severin, Severinstraße, Köln
Dec 7 @ 09:45 – 11:45
Nach mehr als zweieinhalb Jahren Sanierungs- und Renovierungsarbeiten können wir gespannt sein auf die „neue“ Kirche St. Severin. Vor der Sanierung war die Lichtsituation wenig befriedigend. Jetzt hat die Kirche einen mit viel Aufwand und Detailarbeit hergerichteten Innenraum, der es wert ist, durch ein gut durchdachtes Lichtkonzept ins rechte Licht gerückt zu werden. Neben dem Schatz des Severinusschreins bieten die Ausgrabungen unter der Kirche einen sehr ursprünglichen Einblick in die Grabungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Frau Dr. Martina Langel, Kunsthistorikerin, wird uns durch die Kirche führen.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.
Dec
9
Sat
912 Auf den Spuren der Geschichte der Bundesrepublik: Besuch des historischen Kanzlerzimmers und Kabinettssaals und Führung im Kanzlerbungalow @ Wache am Bundesministerium für wirtschaftliiche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dahlmannstraße 4, 53113 Bonn
Dec 9 @ 10:45
„Es könnte genauso gut eine rheinische Sparkasse darin residieren“, bemerkt Helmut Schmidt als neuer Hausherr, als er seine Arbeit als Bundeskanzler im damaligen neuen Kanzleramt aufnimmt. Die erste Kabinettssitzung in diesem Gebäude findet am 7. Juli 1976 statt. Unter Kanzler Helmut Kohl finden hier entscheidende Gespräche im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung 1989/90 statt. Nach einer Mittagspause (ab 13:45) erleben wir – lichtdurchflutet und klar – den Kanzlerbungalow: Das ehemalige Wohn- und Empfangsgebäude der Bundeskanzler steht für Transparenz und Offenheit. 1963/64 baut Architekt Sep Ruf das moderne Gebäude im Auftrag des Bundeskanzlers Ludwig Erhard. Seit 2001 steht es unter Denkmalschutz. Eine Ausstellung am historischen Ort informiert über die Geschichte des Gebäudes. Wie unterschiedlich haben Regierungschefs ihre Wohn- und Arbeitsstätte genutzt? Die Gebäude befinden sich auf dem Gelände des Bundesministeriums für wirtsch. Zusammenarbeit, deshalb ist der Einlass jeweils nur mit gültigem Personalausweis möglich.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
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Dec
12
Tue
913 Eine Kasel aus Purpurseide: Eine Expedition ins Mittelalter zu den verborgenen Schätzen des Museum Schnütgen @ Vor dem Museum (Foyer des Rautenstrauch-Joest-Museums), Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Dec 12 @ 11:15 – 12:45
Mit der großen Sonderausstellung lädt das Museum zu einer Entdeckungstour ein. In den thematisch gegliederten Bereichen gibt es vor allem Werke zu erkunden, die normalerweise nicht zu sehen sind, da sie in den Depots gelagert werden. Aus den reichen Museumsbeständen werden Objekte unterschiedlicher Gattungen gezeigt, von Goldschmiedekunst bis zu Figürchen aus Ton. Zu den verborgenen Kunstwerken zählen auch lichtempfindliche Textilien, die sonst nicht permanent gezeigt werden können, allen voran die berühmte „Anno-Kasel“. Das Messgewand aus byzantinischer Purpurseide aus der Zeit um 1000 stammt aus dem Grab des großen Kölner Erzbischofs Anno (1056- 1075), der im 12. Jahrhundert heiliggesprochen wurde, und ist somit liturgisches Gewand und Reliquie zugleich. Die Bandbreite der Exponate reicht von lichtempfindlichen mittelalterlichen Stoffen und Gewändern über kostbare Goldschmiedekunst, Glasmalerei bis hin zu Skulpturen aus Ton, Stein und Holz. Die gattungsübergreifende Präsentation bietet verschiedene Wege, den Facettenreichtum mittelalterlicher Kunst zu erleben. Die Rezeption des Mittelalters bis in unsere heutige Zeit und seine Bedeutung für die Geschichte des Hauses werden ebenfalls Aspekte der Ausstellung und des Begleitprogramms sein.
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Dec
14
Thu
914 KUNSTGENUSS. Führung und Gespräch zur Ausstellung Mary Bauermeister in der Villa ZANDERS in Bergisch Gladbach @ Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Platz 8, 51465 Bergisch Gladbach
Dec 14 @ 14:45 – 16:45
Mary Bauermeister (geb. 1934 in Frankfurt/ Main) studierte an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Ab 1956 lebte sie als freie Künstlerin in Köln, wo ihr Atelier in der Lintgasse schnell zum Treffpunkt und Austragungsort der Prä-Fluxusszene avancierte. Namhafte Künstler aus Musik, Literatur und Bildender Kunst wie John Cage, Otto Piene, Christo, Daniel Spoerri und Karlheinz Stockhausen, ihr späterer Ehemann, kamen dort zusammen und führten ihre Performances durch. Besonders mit dem Werk Stockhausens setzte sich Mary Bauermeister konzeptionell intensiv auseinander. Das Werk der überaus produktiven Künstlerin, die bis heute monatlich ein Offenes Atelier in ihrem faszinierenden Anwesen in Rösrath unterhält, umfasst neben Zeichnungen, Objektbildern und Gemälden bedeutende Werkgruppen im Bereich der Rauminstallation und der Landschaftsgestaltung. Mit dem „Ortstermin“ würdigt das Kunstmuseum Villa Zanders Mary Bauermeister nach ihrer ersten Ausstellung in diesem Haus vor 37 Jahren (1981) ein weiteres Mal. Führung durch die Kunsthistorikerin Sigrid Ernst-Fuchs, M.A. Das Format KUNSTGENUSS gleich Kunst, Kaffee und Kuchen beinhaltet die Führung mit anschließendem Kaffeetrinken im Salon der Villa Zanders
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
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Jan
18
Thu
915 Theater am Sachsenring, Einführung und Theaterstück: „Gibt’s ein Leben über 40?“ @ Foyer im Theater am Sachsenring, Sachsenring 3, 50677 Köln
Jan 18 @ 18:45 – 22:00
Das THEATER AM SACHSENRING, eine privatwirtschaftlich organisierte Bühne, wurde 1987 unter der künstlerischen Leitung des Regisseurs Joe Knipp gegründet. Mit Guckkasten-Bühne, Bistro-Tischen und variabler Bestuhlung (90 Sitzplätze) vermittelt es eine intime Atmosphäre im Stile eines Salon-Theaters. Im TAS stehen Spiel und Sprache im Mittelpunkt. Die Nähe der Zuschauer zum Bühnengeschehen in der unverwechselbaren Atmosphäre des Hauses macht den besonderen Reiz dieses Freien Theaters in der Kölner Südstadt aus. Die Presse beschreibt es als „Schauspielertheater der Extraklasse“. Theaterleiter Joe Knipp hat eine Spielplanmischung gefunden, die in seiner Stadt Köln Alleinstellungsmerkmal hat. Komödien, klassische Theaterstücke und Uraufführungen zeitgenössischer Autoren stehen auf dem Programm. Zum Theaterstück: Eine Komödie über den heiteren Wahn einer Geburtstagsfeier wurde zu einem großartigen Erfolg und im TAS ein Dauerbrenner. Ein Stück über den unvermeidlichen 40. Geburtstag mit der unvermeidlichen Geburtstagsfeier. Ewige Jugend, die vergänglichste Form der Ewigkeit. Eine Groteske über die heitere Vergeblichkeit des Strebens. Der Kölner Stadtanzeiger schrieb: Wenn man jenen Tag feiert, der die Pforte zur Midlife- Crisis symbolisiert, stehen Fragen im Raum wie: Ist man nun befreit vom Höher, Schneller, Weiter? Oder kommt jetzt Bettnässen statt Wellnessen? Und: -Gibt’s ein Leben über 40?-
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Jan
20
Sat
916 Orgelbauwerkstatt Klais in Bonn @ Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Kölnstr. 148, 53111 Bonn
Jan 20 @ 09:45
Sei es im Gottesdienst oder im Konzert, der Klang der Orgel wirkt erhebend, Besinnung stellt sich ein. Seit 1882 widmet sich die Werkstatt Klais in Bonn dem Bau von Orgeln für Kirchen und Konzertsäle auf der ganzen Welt, zur Freude und Erbauung vieler Menschen. Klais-Orgeln erklingen u.a. in Bonn und Buenos Aires, in Köln und in Caracas, in Kyoto und Kuala Lumpur und – in Hamburg, in der neuen Elbphilharmonie. Mit Philipp Klais operiert der Familienbetrieb in der 4. Generation weltweit. Vier Orgeln plant und baut die Firma an der Kölnstraße pro Jahr. „In Teamarbeit“, wie Philipp Klais betont. Die Mitarbeiter sind Handwerker und Künstler zugleich. Ein Mitarbeiter der Werkstatt führt uns kompetent durch den Orgelbaubetrieb. Die Exkursion erfordert eine gewisse Kondition; es sind mehrere Treppen zu bewältigen, einen Aufzug gibt es nicht.
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Jan
25
Thu
917 Das ZMMK – Forschung für unsere Gesundheit @ Direkt vor dem ZMMK (= Uni Lageplan Gebäude 66)
Jan 25 @ 10:15 – 12:15
Das 1994 gegründete Zentrum für Molekulare Medizin Köln (=Center for Molecular Medicine Cologne) ist das biomedizinische Forschungs- und Lehrzentrum der Universität zu Köln. Sein hoher Alleinstellungsfaktor begründet sich in der Verbindung von klinisch-orientierten Forschungsaktivitäten der Medizinischen Fakultät mit den molekularbiologischen Forschungsaktivitäten der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer (Physik, Chemie, Biologie). Somit bildet das ZMMK/CMMC eine wichtige Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinisch angewandter Medizin. Die Zielsetzung des ZMMK/CMMC ist es, das gegenwärtige Verständnis über die zugrundeliegenden prinzipiellen pathogenetischen Krankheitsmechanismen auf molekularer und zellulärer Ebene zu verbessern, um innovative Therapieansätze, Diagnostika und präventive Maßnahmen in die Klinik zu übertragen. Die Forschung konzentriert sich auf drei Bereiche: (1) Mechanismen der Tumorentwicklung (2) Prinzipien der Immunität, Entzündung und Infektion und (3) Molekulare Mechanismen und Stoffwechselvorgänge, die bei der Gewebedegeneration und -regeneration beteiligt sind. Frau Dr. Debora Großkopf-Kroiher, die seit Gründung des Forschungszentrums dessen erfolgreiche Geschäftsführung innehat und für die wissenschaftliche Koordination sorgt, wird uns einen Einblick und Überblick in diesen innovativen Forschungsbereich geben.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
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Jan
31
Wed
918 Besuch im Deutschen Röntgenmuseum, Schwelmer Str. 41, 42897 Remscheid @ Universität, Nordhof (zwischen Hauptgebäude und WISO-Hochhaus)
Jan 31 @ 12:45 – 18:00
Das Deutsche Röntgen-Museum befindet sich nur wenige hundert Meter entfernt vom Geburtshaus des Physikers und Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen am Gänsemarkt 1 in Remscheid-Lennep in einem altbergischen Patrizierhaus an der Schwelmer Straße. Es beherbergt eine weltweit einmalige Sammlung zur Biographie Wilhelm Conrad Röntgens und der Entdeckung, Erforschung und Anwendung der Röntgenstrahlen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Auf 2100 qm Ausstellungsfläche gibt es Originalexponate wie beispielsweise das erste Röntgenbild eines Menschen überhaupt zu sehen: die Hand der Ehefrau von Röntgen. Außerdem z.B. die Zahnröntgenkugel aus dem Jahr 1938 oder der sicher allen noch bekannte „Röntgenbus“ für die Reihenuntersuchung zur Bekämpfung der Lungentuberkulose. Aber auch die gegenwärtigen bildgebenden Verfahrensmöglichkeiten kann man kennenlernen und den vielfältigen Anwendungsbereich. Insgesamt bietet das Museum einen spannenden Einblick in die faszinierende Welt der Röntgenstrahlen.
PREIS = Führungsgebühr, wenn 2. Betrag angegeben ist das Eintrittsgebühr.
Eventuelle freie Plätze sind bei den jeweiligen Kontakpersonen zu erfragen.